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18. August 2017
Stadion Wiesenstraße

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Update Diskuswerfen Männer

Programm kurzfristig erweitert

Nun ist es fast soweit: 46 Athleten aus sieben Nationen wollen am Freitag im Stadion an der Wiesenstraße ihr Können beweisen. Zu was sie in der Lage sind, haben 18 von ihnen gerade erst bei der Weltmeisterschaft in Peking gezeigt. Allen voran Christina Schwanitz. Die Kugelstoßerin vom LV 90 Erzgebirge sicherte sich im „Vogelnest“ der chinesischen Hauptstadt den Titel und will bei ihrem Heimspiel einen weiteren Sieg nachlegen.

Eine WM-Revanche der Chinesin Lijiao Gong wird es dabei nicht geben, da deren Visum für Europa abgelaufen ist. Dafür wollen mit Natalia Duco (Chile) und Melissa Boekelmann (Niederlande) zwei andere internationale Athletinnen Christina Schwanitz Paroli bieten - genau wie die nationale Spitze. Die Zuschauer können sich also auf interessante Vergleiche freuen, zumal das Programm kurzfristig sogar erweitert wurde.

Im Diskuswerfen wird nicht nur bei den Damen, sondern auch bei den Männern der Titel vergeben. Spitzen-Athleten wie Martin Wierig wollten sich den Termin einfach nicht entgehen lassen. Sie fragten daher bei Organisationsleiter Sven Lang nach, der den Abend gern um einen hochklassigen Wettbewerb erweiterte. Als Highlight stuft er neben dem Kugelstoßen vor allem das Speerwerfen der Männer ein: "Noch nie zuvor hatten wir so viele Athleten am Start, die schon weiter als 80 Meter geworfen haben."

Die konkreten Starterfelder sind unter der Rubrik Wettbewerbe/Starter einzusehen.


WM-Empfang

Die WM-Medaille in der Hand - den Werfertag vor Augen

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Auch weil der Thumer Werfertag immer näher rückt und noch einige Vorbereitungen erfordert, durften die erfolgreichen deutschen Kugelstoßer schon etwas zeitiger von der WM gen Heimat reisen. Genau wie eine Abordnung des LV 90 Erzgebirge ließen sich auch zahlreiche andere die Gelegenheit nicht entgehen, Christina Schwanitz direkt bei ihrer Ankunft am Flughafen Halle-Leipzig zu ihrem Weltmeistertitel zu gratulieren. Familienangehörige, Freunde, Verbandsvertreter sowie Verantwortliche vom Olympiastützpunkt waren gekommen. Gleiches traf für Vize-Weltmeister David Storl zu. Für die beiden Top-Athleten und ihren Trainer Sven Lang war es eine gelungene Überraschung.

"Wir wussten, dass jemand vor Ort sein wird. Dass uns aber so viele Leute empfangen würden, war echt schön", sagt Trainer Sven Lang. Aus dem Erzgebirge, aus Chemnitz, Dresden und aus Leipzig konnten er und seine Schützlinge unzählige Gratulationen entgegennehmen. Und natürlich wurden auch fleißig Fotos geknipst. Mittendrin waren auch einige Nachwuchs-Sportler des LV 90, die für die WM-Helden ein großes Plakat gefertigt hatten. Zusammen mit Vereinspräsident Rüdiger Kunze und Trainer Jens Hoyer brachten sie die Ankömmlinge zum Strahlen. Da vergaß das Trio schnell mal den 30-stündigen Reisemarathon, der vom Hotel in Peking auf den sächsischen Flughafen geführt hatte.

Die Kugelstoß-Experten waren als erste deutsche Sportler von der WM abgereist, da ihr Terminkalender eng gestrickt ist. "Die Diamond League steht an, und den Thumer Werfertag müssen wir ja auch noch vorbereiten", erklärt Sven Lang, der in Peking Kontakte zu weiteren potenziellen Teilnehmern knüpfte. In Kürze soll dann endgültig feststehen, welche Spitzen-Sportler am 4. September in Thum dabei sind. Auf jeden Fall wird es ein weltklassiges Feld sein - angeführt von der Weltmeisterin und dem Vize-Weltmeister im Kugelstoßen. "Ich bin froh über Gold und Silber", bilanziert Sven Lang. Angesichts der starken Konkurrenz und der eng beieinander liegenden Ergebnissen ließ der Bundestrainer "lieber die Kirche im Dorf". "Da gibt es nicht viel Luft nach oben", betont er.


Pressekonferenz 12. Thumer Werfertag

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Über Peking nach Thum

Sven-2Mit einer Pressekonferenz hat der LV 90 Erzgebirge am Montag zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Im Annaberger Sparkassen-Gebäude verabschiedete der Verein die Kugelstoßer David Storl und Christina Schwanitz sowie Sprinterin Rebekka Haase zur Weltmeisterschaft in Peking. Gleichzeitig lieferten die Erzgebirger einen Ausblick auf den 12. Thumer Werfertag, der am 4. September ausgetragen wird. Dann werden Lokalmatadorin Christina Schwanitz sowie David Storl (SD DHfK Leipzig) zwei von insgesamt 15 WM-Teilnehmern sein, die im Thumer Stadion ihr Können unter Beweis stellen wollen. „Vielleicht werden es auch noch ein paar mehr. Wir befinden uns noch in Gesprächen“, sagte der zum LV 90 gehörende Kugelstoß-Bundestrainer Sven Lang, der für die Wettkampfauflage in diesem Jahr weitere Top-Athleten an Bord holen will.

Tassilo-Lenk-1Mit Blick auf die WM zeigte sich Lang sichtlich stolz, dass der LV 90 Erzgebirge mit Rebekka Haase und Christina Schwanitz zwei Leichtathletinnen an den Start schickt. „Dazu kommen ja noch drei weitere Vereinsvertreter“, ergänzte Lang und meinte damit sich selbst sowie Verbandsarzt Dr. Knut Leonhardt und Sprint-Trainer Jörg Möckel. Letzterer wird in Peking die Männer betreuen. „Das zeigt, was für eine gewichtige Rolle unser Verein mittlerweile im DLV spielt“, so Lang. Anerkennend äußerte sich in diesem Zusammenhang auch der sächsische Verbandsvorsitzende Dr. Tassilo Lenk: „Wir sind als Verband sehr froh, so eine massive Kraft im Erzgebirge zu haben. Es sind eine sehr lange Zeit sowie viele Helfer nötig, um solche Erfolge zu erzielen.“ Damit spielte Lenk auf die bisherigen internationalen Medaillen an, denen in Peking weitere folgen sollen. „Es ist wichtig, solche Vorbilder für den Nachwuchs haben. Leichtathletik braucht Begeisterung“, sagte Lenk in Richtung der Athleten sowie in Anspielung auf den Werfertag.

Christina-3Etwas konkreter mit seinen Wünschen für Peking wurde Roland Manz. „Wir hoffen, dass Ihr von der WM etwas mitbringt. Medaillengewinne wären echt schön“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Erzgebirgssparkasse, „ohne die Sportler damit unter Druck setzen zu wollen“. Christina Schwanitz ist sich dennoch bewusst, dass sie mit ihrer Weltjahresbestleistung (20,77 m) und ihrem Sieg in der Diamond League die Messlatte selbst sehr hoch angelegt hat. „Jeder denkt jetzt, das ist leicht, das ist es aber nicht“, sagte die 29-Jährige, die sich dennoch riesig auf die Herausforderung in China freut und großes Selbstvertrauen aus den vergangenen Monaten schöpft: „Meine Saison lief vom ersten Wettkampf an mehr als großartig.“ Welcher Weg zum Erfolg führen kann, verriet unterdessen David Storl. „Ich mache mir keinen Druck, sondern versuche, alles von mir fernzuhalten. Ich schotte mich im Wettkampf ab und will in den Tunnel“, erläuterte der zweimalige Weltmeister sein Erfolgsrezept.

Rudi-2Ein ganz anderes Flair wird am 4. September in Thum herrschen. „Dort wollen wir die familiäre Atmosphäre und die Nähe zu den Fans genießen“, meinten die Spitzen-Stoßer übereinstimmend. Sven Lang und seine Helfer vom LV 90 sind guter Dinge, angesichts starker Starterfelder im Kugelstoßen (Männer/Frauen), Diskuswerfen (Frauen) und Speerwerfen (Männer) wieder eine große Begeisterung zu wecken. „Wir haben in allen Disziplinen die deutschen Meister am Start. Dazu kommen zahlreiche WM-Teilnehmer“, betont Lang. Zum Beispiel reisen mehrere Speerwerfer fast direkt aus Peking an: „Wir wollen den Wettkampf aus dem Vorjahr, der 2500 Zuschauer begeistert hat, noch toppen.“ In die Karten spiele dem LV 90 dabei der Terminkalender. Zwischen den Diamond-League-Finale in Zürich und dem Istaf in Berlin gelegen, erweist sich Thum auch für Athleten aus Übersee als gute Zwischenstation. LV-90-Präsident Rüdiger Kunze sah mit leichtem Schmunzeln darin sogar eine „Wettkampf-Serie“.

David-2Tatsächlich aber genießt der mit einem Budget von rund 45.000 Euro ausgestattete Thumer Werfertag einen guten Ruf. „Im weltweiten Ranking für Spezialmeetings wurden wir 2014 unter 362 gelisteten Wettkämpfen immerhin an achter Stelle geführt“, sagt Sven Lang stolz. Die tolle Kulisse und die Aussicht, die eigene Kasse etwas aufzubessern, lockt auch internationale Spitzen-Athleten ins Erzgebirge. So kommt es im Kugelstoßen laut Lang zum „ewigen Duell“ zwischen David Storl und dem zweifachen Olympiasieger Tomasz Majewski aus Polen. Bei den Damen wird die Chinesin Lijia Gong – wie in Kürze in Peking – zu den ärgsten Konkurrentinnen von Christina Schwanitz gehören. Während im Ring auch der Dritte der Hallen-WM 2014, Tomas Walsh aus Neuseeland, dabei ist, haben fürs Speerwerfen unter anderem Thomas Röhler (LC Jena), Sean Furey (USA) und Jakub Vadlejch (Tschechien) zugesagt. Im Diskuswerfen dürften sich die drei DM-Medaillengewinnerinnen Nadine Müller (Halle LF), Julia Fischer (SCC Berlin) und Shanice Craft (MTG Mannheim) spannende Vergleiche liefern. Zum Rahmenprogramm gehören am 4. September außerdem der Schlagball-Cup für Grundschulen sowie der Zuschauer-Wettbewerb „100 stoßen Kugel“.

 


 

Nachwuchs-Wettbewerbe 2015

Deutsche Meister sind am Start

Während im Erwachsenenbereich noch einige Gespräche mit Spitzen-Athleten laufen, um die Zahl von derzeit 15 WM-Teilnehmern weiter zu steigern, stehen die Teilnehmerfelder für die Nachwuchs-Wettbewerbe des 12. Thumer Werfertages bereits fest. Auch in diesem Altersbereich ist es gelungen, eine attraktive Konkurrenz auf die Beine zu stellen. So sind in allen Disziplinen die amtierenden Deutschen Meister am Start.

Tony-14Das Feld der U-20-Diskuswerfer wird angeführt von Lokalmatador Tony Zeuke. Der U-20-EM-Teilnehmer vom LV 90 konnte sich in diesem Sommer den nationalen Meistertitel sichern. Doch der in Jena zweitplatzierte Lukas Koller (TSV Wasserburg) dürfte ausgerechnet im Erzgebirge auf eine Revanche aus sein. Ebenso wollen LV-90-Werfer Maximilian Klaus (4./DM), der Deutsche U-18-Meister Henrik Janssen (SC Magdeburg) sowie der Mitteldeutsche Meister Phillipp Spindler (LAC Erdgas Chemnitz) und Thorben Brandt (SC Magdeburg) gut abschneiden.

Sarah-2Für das Kugelstoßen der U-20-Athletinnen konnte Organisator Christian Sperling sogar alle drei DM-Medaillengewinnerinnen an Bord holen. Neben Meisterin Claudine Vita (SC Neubrandenburg), die zudem mit Silber bei der U-20-EM glänzen konnte, und der DM-Zweiten Katharina Maisch (TuS Metzingen) hat sich Sarah Schmidt besonders viel vorgenommen. Nach ihrer EM-Teilnahme und DM-Bronze befindet sich die Lokalmatadorin ganz klar im Aufwind. Im heimischen Stadion bekommt sie es außerdem mit den beiden Magdeburgerinnen Emely Groß und Jule Steuer zu tun.

Im männlichen Kugelstoßen geht Patrick Müller (SC Neubrandenburg) als Favorit an den Start. Schließlich konnte er beim Titelkampf auf nationaler Ebene die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Doch ganz so einfach dürfte es in Thum nicht werden, denn sein Vereinskollege Merten Howe hat als Medaillengewinner der Olympischen Jugend-Spiele sogar schon einen internationalen Erfolg vorzuweisen. Genau wie Lukas Koller (TSV Wasserburg) und Pascal Eichler (LAC Erdgas Chemnitz) könnte außerdem Tony Zeuke den Favoriten ärgern. Vor heimischer Kulisse will der 2,03-Meter-Hüne beweisen, dass er nicht nur mit dem Diskus, sondern auch mit der Kugel sehr gut umgehen kannen.

 


 

Hospitality Ticket 2015

Erlebnis und Erinnerung: Das Hospitality Ticket

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Wie gut drauf sind die Spitzen-Werfer nach der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Peking? Wer kann sich im Erzgebirge für die WM revanchieren? Kann David Storl diesmal den Meeting-Rekord knacken? Wohin führt der Aufwärtstrend von Christina Schwanitz? Diese und noch viele andere Fragen werden am 4. September beim 12. Thumer Werfertag in Thum beantwortet.

Das Hospitality-Ticket lässt den weltklassigen Wettkampf im Erzgebirge zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Damit werden Sie nicht nur Zeuge starker Leistungen, sondern nehmen hinterher neben den eigenen noch viele materielle Erinnerungen mit nach Hause. Im Ticket inbegriffen sind ein Plakat mit dem Autogrammen der teilnehmenden Athleten, ein Veranstaltungs-Shirt sowie ein Action-Foto vom Zuschauer-Wettbewerb "100 stoßen Kugel". Essen und Getränke gehören ebenfalls dazu.

Bestellen können Sie das Hospitality-Ticket per Email ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) beziehungsweise telefonisch in der Geschäftsstelle (037297 7195) oder bei Petra Treppte (0173 7533001).