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18. August 2017
Stadion Wiesenstraße

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WM-Empfang

Die WM-Medaille in der Hand - den Werfertag vor Augen

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Auch weil der Thumer Werfertag immer näher rückt und noch einige Vorbereitungen erfordert, durften die erfolgreichen deutschen Kugelstoßer schon etwas zeitiger von der WM gen Heimat reisen. Genau wie eine Abordnung des LV 90 Erzgebirge ließen sich auch zahlreiche andere die Gelegenheit nicht entgehen, Christina Schwanitz direkt bei ihrer Ankunft am Flughafen Halle-Leipzig zu ihrem Weltmeistertitel zu gratulieren. Familienangehörige, Freunde, Verbandsvertreter sowie Verantwortliche vom Olympiastützpunkt waren gekommen. Gleiches traf für Vize-Weltmeister David Storl zu. Für die beiden Top-Athleten und ihren Trainer Sven Lang war es eine gelungene Überraschung.

"Wir wussten, dass jemand vor Ort sein wird. Dass uns aber so viele Leute empfangen würden, war echt schön", sagt Trainer Sven Lang. Aus dem Erzgebirge, aus Chemnitz, Dresden und aus Leipzig konnten er und seine Schützlinge unzählige Gratulationen entgegennehmen. Und natürlich wurden auch fleißig Fotos geknipst. Mittendrin waren auch einige Nachwuchs-Sportler des LV 90, die für die WM-Helden ein großes Plakat gefertigt hatten. Zusammen mit Vereinspräsident Rüdiger Kunze und Trainer Jens Hoyer brachten sie die Ankömmlinge zum Strahlen. Da vergaß das Trio schnell mal den 30-stündigen Reisemarathon, der vom Hotel in Peking auf den sächsischen Flughafen geführt hatte.

Die Kugelstoß-Experten waren als erste deutsche Sportler von der WM abgereist, da ihr Terminkalender eng gestrickt ist. "Die Diamond League steht an, und den Thumer Werfertag müssen wir ja auch noch vorbereiten", erklärt Sven Lang, der in Peking Kontakte zu weiteren potenziellen Teilnehmern knüpfte. In Kürze soll dann endgültig feststehen, welche Spitzen-Sportler am 4. September in Thum dabei sind. Auf jeden Fall wird es ein weltklassiges Feld sein - angeführt von der Weltmeisterin und dem Vize-Weltmeister im Kugelstoßen. "Ich bin froh über Gold und Silber", bilanziert Sven Lang. Angesichts der starken Konkurrenz und der eng beieinander liegenden Ergebnissen ließ der Bundestrainer "lieber die Kirche im Dorf". "Da gibt es nicht viel Luft nach oben", betont er.