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18. August 2017
Stadion Wiesenstraße

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Das war der 11. Thumer Werfertag

 

11. Thumer Werfertag (29. August 2014)

Zwei Meeting-Rekorde vor den Augen des Ministerpräsidenten

Kulisse2014 

Wieder waren es an die 3000 Zuschauer, die im Thumer Stadion an der Wiesenstraße einen weltklassigen Werfertag erleben wollten. Prominentester Gast im Publikum war Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich – und wie alle anderen Besucher sollte er sein Kommen nicht bereuen. Nach einem kurzen Plausch mit der international erfolgreichen LV-90-Sprinterin Rebekka Haase und Kugelstoßer David Storl zeigte letzterer sein Können im Ring. Auch Lokalmatadorin Christina Schwanitz war wieder glänzend aufgelegt. Doch mit ihren Meeting-Rekorden drängten an diesem Abend zwei Vertreter aus dem Speerwurfbereich ins Rampenlicht.

Tillich-Haase-2014 

Vor allem für Thomas Röhler scheint das Thumer Stadion ein gutes Pflaster zu sein. Denn wie schon im Vorjahr schraubte der Athlet des LC Jena den Bestwert des Werfertages nach oben. Diesmal landete sein Speer erst nach 83,89 Metern. Als Motivation diente offenbar die starke internationale Konkurrenz, denn auch der US-Amerikaner Sean Furey (81,23 m) zeigte sein ganzes Können. Noch spektakulärer ging es allerdings im Speerwerfen der Damen zu, wo erstmals in der Geschichte des Thumer Werfertages die 60-Meter-Marke geknackt wurde. Sowohl Siegerin Linda Stahl (Bayer Leberkusen/62,08 m) als auch die zweitplatzierte Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) kamen über die magische Linie hinaus.

Tillich-Storl-2014 

Traditionsgemäß waren auch die Wettbewerbe im Kugelstoßring stark besetzt. So bekam es Christina Schwanitz mit der Olympia-Dritten Lijiao Gong aus China zu tun. Dennoch blieb der Siegerpokal im Erzgebirge. Mit 20,08 Metern verwies die LV-90-Starterin ihre asiatische Konkurrentin auf Platz 2. Für ein Highlight wollte auch David Storl sorgen, der den Stadionrekord im Visier hatte. Obwohl letztlich sieben Zentimeter fehlten, konnten sich auch seine 21,42 Meter sehen lassen, zumal sie zum ersten Platz reichten. Weder Thomas Stanek (20,52 m) aus Tschechien noch der Pole Tomasz Majewski (20,23 m) kamen da heran. Eine Klasse für sich war im Diskuswerfen zudem Martin Wierig, der mit 64,47 Metern der Konkurrenz keine Chance ließ. Bei den Frauen ging der Sieg an Anna Rüh (60,37 m) vom SC Neubrandenburg.