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18. August 2017
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Das war der 10. Thumer Werfertag

Kulisse2013 
 

10. Thumer Werfertag (30. August 2013)

Von Moskau nach Thum: Acht WM-Teilnehmer zeigen im Erzgebirge ihr Können

Reichlich 2500 Zuschauer staunten in Thum nicht schlecht, was die Teilnehmer des 10. Thumer Werfertages nach einer langen Saison noch immer zu leisten vermochten. Kein Wunder, hatten sich doch auch acht WM-Teilnehmer in die Starterlisten eingetragen. Auch sie zeigten, dass sie nach dem internationalen Saisonhöhepunkt in Moskau noch lange nicht „satt“ waren. Der Erfolgshunger führte zu vielen guten Leistungen, darunter ein Meeting-Rekord. Für den sorgte Thomas Röhler im Speerwerfen. Mit dem bis dahin zweitbesten Wurf seiner Karriere kam der Jenaer auf 83,75 Meter.

Mueller2013 

Trotz der starken internationalen Konkurrenz waren es generell die deutschen Wurf-Asse, die im Erzgebirge herausragten. So setzte sich im Diskuswerfen der Frauen die fünffache nationale Meisterin Nadine Müller (Halle) durch. Ihre Siegesweite lag bei 60,82 Metern.  Die Britin Jade Lally (57,19 m) und Joanna Wisniewska (57,05 m) aus Polen hatten das Nachsehen. Und auch im Kugelstoßen ließen sich die Lokalmatadoren die Butter nicht vom Brot nehmen. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Thum und der Stadioneinfahrt in einem schicken Cabrio machte Christina Schwanitz einen tollen Abend mit ihrem Sieg perfekt. Vor heimischer Kulisse knackte sie die 20er-Marke und verwies mit 20,04 Metern Josephine Terlecki (18,00 m) auf Platz 2.

Roehler2013 

Im letzten Wettbewerb des Abends wurde dann David Storl vom riesigen Publikum lautstark gefeiert. Der frisch gebackene Weltmeister aus Chemnitz gratulierte zwar dem zweifachen Olympia-Sieger Tomasz Majewski zu dessen Geburtstag. Ein Geschenk in Form eines Sieges hatte Storl aber nicht zu vergeben. Stattdessen sicherte er sich mit 21,15 Metern selbst den ersten Platz, während sich Tomasz Majewski (20,56 m) mit Silber begnügen musste. Genau wie bei den Frauen, wo Nadine Kleinert noch einmal ihre Visitenkarte abgab, genoss auch in der Männer-Konkurrenz ein altbekannter Routinier die tolle Kulisse im Erzgebirge. Gemeint ist der 35-jährige Ralf Bartels, der in Thum zum vorletzten Wettkampf seiner Karriere antrat. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläum des Werfertages hätte die abendliche Kulisse vor Leuchtballons und mehr als 2500 Zuschauern kaum besser ausfallen können.